Kayleigh
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| Henning Mankell, 1948 in Härjedalen geboren, ist einer der angesehensten und meistgelesenen Schriftsteller in Schweden. Er lebt als Theaterregisseur und Autor in Maputo/Mosambik. "Der Chronist der Winde" wurde in Schweden mit dem Sveriges Radio Romanpris 1996 ausgezeichnet. "Die fünfte Frau" erschien 1998 bei Zsolnay, wurde mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet und steht wie "Die falsche Fährte" (Zsolnay, 1999) und "Mittsommermord" (Zsolnay, 2000) seit Monaten auf allen Bestsellerlisten. |
Mein Lieblingsmankell ist eindeutig: Der Chronist der Winde...
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| Nelio, ein zehnjähriges Straßenkind, erzählt um sein Leben. Er liegt mit einer Schußwunde auf dem Dach eines afrikanischen Hauses und weiß, daß er sterben wird, sobald seine Geschichte zu Ende ist. Er erzählt, wie die Banditen sein Dorf überfielen, seine Schwester massakrierten und ihn zwingen wollten, seine Verwandten zu töten. Wie er floh, den Weg in die große Stadt fand und Anführer einer Bande von Straßenkindern wurde. Vor allem aber erzählt er vom Leben dieser schwarzen Kinder. Von Mandioca, der Tomaten und Zwiebeln in seinen Taschen wachsen läßt, und von Deolinda, einem Albinomädchen, das die sexuellen Phantasien der Jungen erregt. Vom Geheimnis des Reichtums erzählt er, einer vertrockneten Eidechse in einem gestohlenen Aktenkoffer und einem nächtlichen Besuch beim Präsidenten. Und vom Paradies, das auf keiner Landkarte verzeichnet ist und das man doch finden kann. |
Gibt es hier noch andere "Fans"?