Ludi
Ich war nun eine Woche lang auf Klassenfahrt und in dieser Zeit ist mein Hasutier(ein Kaninchen) erkrankt und gestorben.
Es macht mich schon sehr traurig wenn ich drüber nachdenke und dummerweise kann ich nicht aufhören darüber nachzudenken, schon weil überall sachen sind die mich an den Hasen errinern.
Ich mache mir schuldgefühle, weil ich mich in letzter Zeit so wenig um den hasen gekümmert habe.
Wie steht ihr überhaupt zu trauer?
Ist es nötig zu trauern oder sollte man sich durch den Tod eines nahestehenden nicht beeinflussen lassen?
Death Silence
Hmmm....also wir haben den Hasen schon ca 10 Jahre und er gehört praktisch schon zur Familie....ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn er sterben würde.
Also ehrlich gesagt ist mir aufgefallen, dass ich nicht besonders trauere, wenn ältere Leute sterben, vor allem, wenn sie eine Krankheit haben und sich nicht bewegen können und nur im Bett liegen. Dann sehe ich den Tod als Erlösung.
Jedoch....wenn jemand noch sein ganzes Leben vor sich hat.....und es dann auf einen Schlaf zerstört wird....das Licht für immer erlischt und nie wieder leuchtet für einen....nie wieder ein Lächeln von der Person zu sehen...nie wieder....und zu wissen, dass die Person nie wieder zurückkommt.....ich .....also...ich habe einen guten freund verloren, der umgebracht wurde....und ich habe getrauert...ich konnte mich nicht halten...ich wusste nicht...wie ich damit umgehen soll. Nur ehrlich gesagt....habe ich nicht nur getrauert...sondern ich war sauer und zornig.....ich war darüber hinaus...
und dann mit der zeit...ich weiß nicht, man vergisst so langsam....kA, ich hatte Angst...dass ich vergesse, wie die Person ausgesehen hat.....oder so kleine Dinge....hört sich sicherlich bescheuert an...aber kA.
Jeder trauert auf seine Weise....manche zeigen es durch Tränen...einige versuchen stark zu sein und lassen es nicht zu weinen....andere drücken ihre Trauer anders aus...
Kayleigh
Ich habe (wie oft genug schon geschrieben) vor kurzem einen lieben menschen verloren, der an Krebs gestorben ist....Trauer tut weh, aber sie gehört zum Leben...leider!!!!
charleen
ich finde dass der tod genauso zum leben gehört wie alles andere, deswegen wäre ich vielleicht traurig, dass ich den menschen nicht mehr sehen kann, doch sich langfristig zu verschließen führt zu nichts, vorallem weil er dadurch nicht wieder kommt.
ich habe auch einen menschen verloren, der mir viel bedeutet hat, und ich war natürlich sehr traurig, aber das leben geht weiter..
wenn man trauert, trauert man in gewisser weise um sich selbst, weil man den menschen ja dann nichtt mehr hat, er nicht mehr da ist.. und angenommen die person leidet sehr und stirbt, dann ist es für die person besser, und wir trauern nur, weil wir jetzt vielleicht alleine sind..
Luicia
Der Tod gehört zum Leben dazu. Jeder stirbt irgendwann. Trauer gehört dazu. So kann man den Verlust auch besser verarbeiten. Ich hab vor einem Jahr meinen Vater verloren, hab um ihn getrauert und jetzt ist es besser. Letzten Freitag ist mein Onkel gestorben. Meine Mutter war total fertig und ich hab zu ihr gesagt du wirst weinen es wird weh tun doch irgendwnan wird es besser. Irgendwann lernt man zu akzeptieren das der Tod udnausweichlich ist und das der Mensch den man vermisst nie mehr kommen wird. Man wird ihn vermissen und nie vergessen doch mit der Zeit wird es leichter wenn man es akzeptiert hat.
DarkMax
hm.... ich habe vor jetzt vor fast einem halben Jahr meinen Vater verloren. Ich muss gestehen ich habe die ersten Tage nur richtig heulen können. Warum das weiß ich auch nicht genau. Ich habe und liebe meinen Vater über alles, er war der Mensch der immer für mich da war und so. Zu ostern is dann meine Oma ( seine Mutter) auch gestorben, hat das wohl nicht verkraftet und war selbst sehr krank. Und da habe ich eigentlich so gut wie keine träne verloren. Ich schätze da ich solche sachen gerne verdränge und bis heute nur mit sehr wenig leuten gesprochen habe wie ich mich wirklich fühle kann ich auch nicht richtig weinen, wenn sowas passiert.
Aber eigentlich versuche ich nur nach außen hin stark zu sein, wer mich wirklich richtig und gut kennt weiß das ich nicht so stark bin wie ich nach außen hin scheine.
Spiky
Also zu trauern das ist finde ich auf jeden Fall sehr wichtig! Einfach so nach einem schweren Verlust zum Tagesgeschäft überzugehen finde ich falsch und es ist auch respektlos gegenüber der Person, die gestorben ist oder dem Tier. Wie auch immer... Jedenfalls hat jeder Mensch seine Art und Weise mit dem Tod eines geliebten Menschen/Tieres umzugehen. Ich kann Menschen verstehen, die dann nicht weinen können. So was kenne ich von mir selbst auch. Das ist einfach so, dass man in dem Moment nicht mal das kann, weil es alles so sinnlos scheint.
Papa Schlumpf
Wenn ich sterben würde, würde ich nicht wollen, dass meine Freunde und Verwandte des wegen ewig und drei Tage trauern. Ich selbst würde es wahrscheinlich noch mit Humor nehmen und "Erster

" auf meinen Grabstein meisseln lassen. Ich würde, sollte ich jemanden verlieren denken: Ok, das war's, weil die Person garantiert nicht wollen würde, dass sie mich oder andere runter ziehen. So egoistisch ist keiner von denen. Und ich würde wahrscheinlich auch keine große Trauer zeigen weil
1. Wenn die Person in irgendeiner Art und Weise weiterexistieren sollte und mir mein Verhalten übel nehmen könnte, dann würde sie das auch sehen, wenn ich alleine und still vor mich hintrauere.
2. Wenn es diese Person nicht mehr gibt.....ist das einzige was bleibt sowieso nur die Erinnerungen. Wenn die schön sind....warum trauern?
Einmal muss jeder gehn...