Tod |
Marvin
| just sexy |

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01.02.2010 04:40 |
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Tod
Da es erst kürzlich in meiner Familie einen Todesfall gab, hab ich mir gedacht werde ich zum Thema Tod auch gleich mal ein neues Thema aufmachen.
Mich interessiert hier, was für Erfahrungen habt ihr mit dem Tod gemacht und was denkt ihr darüber?
Meine Erfahrungen mit dem Tod halten sich Gott sei Dank noch in Grenzen würde ich sagen. Wobei ich schon mehrere Bekante in meinem Leben verloren haben.
Je näher ich der Person stand desto schlimmer war es auch logischerweise.
Naja was sich aber mit der Zeit bei mir schon sehr verändert hat ist die Ansicht des Todes gegenüber. Im Gegensatz zu anderen Menschen bin ich nicht der Meinung, dass sowas zum Kreis der Dinge gehört oderso.
Naja, dass es so ist, ist wohl klar, dennoch mag ich es sehr gern verdrängen.
Ich finde schon dass es eines der wohl mit aller schlimmsten Dinge ist die man im Leben erfahren kann. Und auch eines der wohl unfairsten, wenn man einen Menschen im Leben verliert.
Auch steigert sich bei mir die Angst von Mal zu Mal noch Jemanden zu verlieren, einen meiner besten Freunde / Familie / etc. Die Angst wird echt immer größer.
Auch stell ich mir immer öfters die Frage wie viel Zeit bleibt mir? und mit den Anderen etc.?
Und ka. Das ist auch die Sache die ich bei anderen Menschen nicht verstehe?
Man sieht so viel vom Tod hört fast täglich das irgendwo Menschen sterben, und alle nehmen es so hin als wäre es nichts. Ich versteh das nicht ?!
Keine Ahnung wenn ich von sowas höre ist mein erster Gedanke "Oh mein Gott, das hätte auch mir passieren können, wie schrecklich" oder "was wäre wenn meine Eltern nun dabei gestorben wären?" und all solche Dinge.
Ich mag vielleicht ein bisschen überreagieren, aber ganz ehrlich ich finde es nicht verkehrt? Es ist eine schlimme Sache und man sollte die den nötigen Respekt davor verlieren und meiner Meinung nach auch nicht die Angst?!
Wie siehts mit euch aus?
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Shay

.little miss sunshine
  

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01.02.2010 12:09 |
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Ich habe - Gott sei Dank - bisher noch nicht sehr viele Erfahrungen mit dem Tod gemacht. Meine Großmutter starb 2002, aber da ich nie eine große Bindung zu ihr hatte (sie wohnte weit weg und daher habe ich sie höchstens einmal im Jahr gesehen), hat mich das nicht wirklich berührt... so fies das auch klingt. Ansonsten habe ich noch niemanden verloren.
Ich glaube, ich denke generell wenig über den Tod nach. Vielleicht auch aus dem Grund, dass ich noch niemanden verloren habe und ich daher keine "Verbindung" zu dem Thema habe. Aber ich sehe es so, dass es eben auch zum Leben dazu gehört. Auch wenn das in meinen Augen ein Abtritt im späteren Alter und nicht mit 30 ist... Vielleicht ist es auch eine Art Verdrängung, aber ich befasse mich nicht mit dem Tod...
Ich glaube aber auch nicht, dass nach dem Tod alles vorbei ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir einfach weg sind. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Seele dann einfach den Körper verlässt, entweder in eine andere Welt (Paradies?) geht oder vielleicht auch einen neuen Körper sucht, in dem sie weiter leben kann... In dem Zug glaube ich auch daran, dass es so etwas wie ein vorheriges Leben gibt. Was bringt es denn, wenn wir auf die Welt kommt, da unsere 90 Jahre absitzen und dann einfach verschwinden? Das wäre irgendwie sinnlos, unsere Existenz muss einen tieferen Sinn haben.
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&. life is what happens to you while you're making other plans
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MsNoxy

Eroberer
  

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01.02.2010 12:21 |
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Der Tod und ich ... tja.
Als ich fünf war, ist meine Mutter bei einem Verkehrsunfall gestorben. Ich erinnere mich nicht mehr genau, wie das für mich war, da ich zu dieser selbst um mein Leben kämpfen musste und schon extrem an der Schwelle stand. Ich hab dem Tod sozusagen ins Auge geblickt.
Später war das alles für mich insofern schwierig, dass ich eben irgendwann realisiert habe, dass ich nie eine echte Mutter-Tochter-Verbindung kennenlernen werde. Mittlerweile sind die Zeiten vorbei.
Bisher kann ich von Glück reden, dass noch keine weiteren Personen verstorben sind, zu denen ich eine engere Beziehung hatte.
Bestimmt werde ich eines Tages trauern, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es auch gut verarbeiten werde können.
Ich habe keine Angst davor, jemanden zu verlieren, weil das Leben danach trotzdem weitergeht und so wenig nah, wie ich den meisten Menschen stehe, weiß ich jetzt schon, dass ein Leben ohne sie auch möglich ist.
Das klingt jetzt vielleicht alles sehr kühl, aber so ist es nunmal für mich.
Vor meinem eigenen Tod hab ich auch keine Angst. Meine Beziehung zu diesem Thema ist für die meisten warscheinlich nicht ganz normal.
Etwas, das mich mit dem Tod im Moment am meisten beschäftigt ist, dass ich nicht alt und hässlich sterben möchte. Was mein derzeitiges Gefühl bezüglich meines eigenen Todes angeht, glaube ich, dass ich ohnehin jung sterben werde, aber wer weiß schon, was sich in den nächsten Jahren noch in meinem Leben verändert und vielleicht sieht es in drei Jahren schon wieder ganz anders aus.
| Zitat: |
| Und ka. Das ist auch die Sache die ich bei anderen Menschen nicht verstehe? Man sieht so viel vom Tod hört fast täglich das irgendwo Menschen sterben, und alle nehmen es so hin als wäre es nichts. Ich versteh das nicht ?! Keine Ahnung wenn ich von sowas höre ist mein erster Gedanke "Oh mein Gott, das hätte auch mir passieren können, wie schrecklich" oder "was wäre wenn meine Eltern nun dabei gestorben wären?" und all solche Dinge. |
Nein, nicht ALLE nehmen es hin, als wäre es nichts. Bestimmt gibt es Menschen, die das nicht interessiert, solange sie selbst nicht betroffen sind, aber was willst du denn machen.
Nehmen wir mal Beispiele:
Haiti:
Eine Naturkatastrophe gegen die der Mensch NICHTS tun kann. Erdbeben, Stürme, etc. sind eben nicht zu verhindern und waren ja auch schon immer da (Sogar schon VOR dem Menschen). Das war schon immer so und das wird immer so sein.
Das dabei Lebewesen sterben, war auch schon immer so.
9/11:
Ein Terroranschlag. Jemand reißt absichtlich eine große Menschenmasse mit in den Tod.
Ich weiß nicht, ob man es in diesem Fall hätte verhindern können. Der Kampf gegen Terroristen ist kein leichter. Aber es hätte auf jeden Fall nicht sein müssen. Nur denken eben nicht alle Völker der Erde gleich.
Mich hat der Terroranschlag mehr betroffen gemacht als der Fall Haiti das tut. Die Menschen in Haiti hat ein hartes Schicksal getroffen, keine Frage, aber es eine, um keinen Preis zu verhindernde, Katastrophe, die ihnen viel Leid gebracht hat.
Was willst du aber dagegen tun? Man kann nur im Nachhinein helfen und das geschieht auch!
Ich mach mal Schluss *Überblick verlier*
MsNoxy
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